Pfälzer Saumagen
Schweinemagen gefüllt mit Schweinefleisch, Kartoffeln, Maronen. Das berühmteste Pfälzer Festgericht – und ein Stück deutscher Diplomatie-Geschichte.
Zum Rezept →Saumagen, Dampfnudeln, Riesling-Wein und französische Eleganz – die Pfalz und das Saarland verbinden deftige Tradition mit grenznaher Lebenskunst.
Wer schon einmal an der Deutschen Weinstraße entlanggefahren ist, der weiß: Die Pfalz ist eine der lebenslustigsten Regionen Deutschlands. Hier wachsen 100 Riesling-Sorten, hier liegen die wärmsten Orte Deutschlands, hier wird gelacht, gegessen und vor allem getrunken. Das berühmteste Gericht: der Pfälzer Saumagen – eine Wurst-Pastete im Schweinemagen, gefüllt mit Schweinefleisch, Kartoffeln und Maronen. Helmut Kohl, geborener Pfälzer, servierte es ausländischen Staatsgästen als „typisch deutsch". Bill Clinton liebte es. Margaret Thatcher angeblich nicht.
Die pfälzische Küche ist deftig und bodenständig, aber mit einer Lebensfreude, die man im Norden so nicht findet. Dampfnudeln mit Vanillesoße oder Salzkruste – ein Mehlspeisen-Klassiker, der seit dem 16. Jahrhundert in Pfälzer Häusern gemacht wird. Leberknödel mit Sauerkraut, der „Pfälzer Saumagen" als Festtagsgericht, und natürlich das berühmte „Wurstsalat" aus Lyoner und Zwiebeln im Saarland.
Das Saarland hat eine besondere Verbindung zu Frankreich. 250 Jahre Grenzlage haben eine eigene Esskultur geprägt: Lyoner-Wurst (eine Brühwurst-Spezialität), Schwenkbraten (gegrillt am offenen Feuer, mariniert in Senf-Öl-Marinade), Hoorische (Kartoffelklöße, ähnlich Pfälzer Knepp), Dibbelabbes (Kartoffelpfanne mit Speck). Die Saarländer sagen: „Hauptsach gud gess!" – Hauptsache gut gegessen!
Heute ist die Region berühmt für ihre Weingüter und Sterne-Restaurants. Aber das Herz schlägt in den dörflichen Weinstuben, wo der eigene Wein ausgeschenkt wird, der Saumagen frisch aus dem Ofen kommt und die Dampfnudel goldbraun in der Pfanne brutzelt. Pfalz und Saarland – das ist das deutsche Mittelmeer, mit Schiefer und Schwenker.
„In der Pfalz wird so viel Wein getrunken wie sonst nirgends – aber gegessen wird auch immer dazu." — Pfälzer Spruch beim Schoppenfest
Drei Gerichte, die das Herz der pfälzer & saarländische küche zeigen – authentisch, traditionell, unverfälscht.
Schweinemagen gefüllt mit Schweinefleisch, Kartoffeln, Maronen. Das berühmteste Pfälzer Festgericht – und ein Stück deutscher Diplomatie-Geschichte.
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Goldbraun in der Pfanne mit Salzkruste oder süß mit Vanillesoße. Pfälzer Mehlspeisen-Tradition seit dem 16. Jahrhundert.
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Hauchdünn, mit Schmand, Speck und Zwiebeln. Aus dem Elsass über die Grenze zur Pfalz – eine deutsch-französische Liebesgeschichte.
Zum Rezept →Geprüfte Originalrezepte – mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und allen Tipps der traditionellen Küche.
Das berühmte Pfälzer Festgericht mit Maronen.
Mit Vanillesoße oder salziger Kruste.
Hauchdünn mit Schmand, Speck und Zwiebeln.
Saisonale Variante mit grünem Spargel.
Kräftiger Eintopf mit Rindfleisch und Paprika.
Was die pfälzer & saarländische küche unverwechselbar macht – die Grundzutaten, die in fast jedem Rezept eine Rolle spielen.
Königin der Pfalz – wird auch in Soßen und Marinaden verwendet.
Vom Saumagen bis zum Schwenkbraten – Saarländer & Pfälzer lieben Schwein.
Die süße Komponente im Saumagen – verleiht ihm seine Würze.
Für Hoorische, Dibbelabbes, Saumagen-Füllung.
Saarländische Spezialität – Brühwurst mit feinem Brät.
Für Schwenkbraten-Marinade und Wurstsalat.
Riesling zum Saumagen, Dornfelder zum Schwenkbraten, Federweißer im Herbst – die Pfalz trinkt sich selbst, und das aus jeder Lage.
Sauerkraut zum Saumagen, Vanillesoße zur Dampfnudel, Lyoner-Wurstsalat zum Bier – pfälzisch-saarländisch ist immer zwischen deftig und süß.
Wurstmarkt Bad Dürkheim (größtes Weinfest der Welt!), Schwenkfeste im Saarland, Federweißer-Wochen, Weinlese-Touren – die Region lebt für ihre Feste.