Zürcher Geschnetzeltes
Zartes Kalbfleisch in Champignon-Weißwein-Sahnesoße. Klassisch mit Rösti serviert – die berühmteste Speise Zürichs seit den 1940ern.
Zum Rezept →Käsefondue, Raclette, Rösti und Zürcher Geschnetzeltes – die Schweizer Küche feiert Alpenkäse, Bergmilch und die Vielfalt von 26 Kantonen.
Die Schweizer Küche beginnt auf der Alm. Im Sommer, wenn die Kühe auf 2.000 Meter Höhe grasen, entsteht jene besondere Milch, aus der die berühmten Schweizer Käse-Sorten geboren werden: Gruyère, Emmentaler, Appenzeller, Tilsiter, Sbrinz, Tête de Moine. Jeder Kanton, jedes Tal hat seine eigene Käse-Tradition – und seine eigenen Heiligtümer. Wer den Älpler, der drei Monate auf der Alm Käse macht, frag, wie sein Käse schmeckt, der bekommt eine Antwort, die wie Poesie klingt.
Das berühmteste Schweizer Gericht ist das Käsefondue – obwohl es eigentlich erst in den 1930er-Jahren von der Schweizerischen Käseunion zur „Nationalspeise" erklärt wurde, um den Käseabsatz zu fördern. Trotzdem: Die Tradition geht zurück bis ins 18. Jahrhundert, als Bergbauern alten Käse mit Wein und Brot zu einer warmen Mahlzeit verarbeiteten. Heute ist das gemeinsame Tunken am Caquelon-Topf das verbindende Ritual der Schweiz – mit Witz: Wer das Brot in den Käse fallen lässt, muss eine Runde Wein zahlen.
Der Rösti-Graben teilt die Schweiz – kulturell und kulinarisch – zwischen der deutschsprachigen Schweiz und der französischsprachigen Romandie. Rösti selbst, die in der Pfanne goldbraun gebackenen Kartoffel-Pancakes, sind die deutschsprachige Beilage schlechthin. Mit Speck, Käse, Spiegelei oder einfach pur. Daneben: Zürcher Geschnetzeltes mit Champignons, Weißwein und Sahne (klassisch zu Rösti), die Walliser Raclette (geschmolzener Käse von der Pfanne über Pellkartoffeln), und die Tessiner Polenta mit Wildgerichten.
Was die Schweizer Küche so besonders macht, ist ihre kantonale Vielfalt. 26 Kantone, vier Landessprachen, vier kulinarische Traditionen: deutsch, französisch, italienisch, rätoromanisch. Im Engadin wird Bündner Nusstorte gebacken, in Genf werden Filets de perches aus dem See serviert, im Tessin gibt es Polenta und Risotto, im Wallis Trockenfleisch und Walliser Raclette. Vier kulturelle Einflüsse, eine alpine Identität – das ist die Schweizer Küche.
„In der Schweiz isst man dort, wo man wohnt – und das ist immer das Beste." — Schweizer Bergführer-Spruch
Drei Gerichte, die das Herz der schweizer küche zeigen – authentisch, traditionell, unverfälscht.
Zartes Kalbfleisch in Champignon-Weißwein-Sahnesoße. Klassisch mit Rösti serviert – die berühmteste Speise Zürichs seit den 1940ern.
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Auch in der Schweiz beliebt: Spätzle mit alpinem Bergkäse überbacken, mit gerösteten Zwiebeln. Die alpine Komfort-Mahlzeit aus den Bergen.
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In der Schweiz oft zum Geschnetzelten oder zum Käsefondue serviert. Knusprige Kartoffeln mit Speck und Zwiebeln – einfach, ehrlich, gut.
Zum Rezept →Geprüfte Originalrezepte – mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und allen Tipps der traditionellen Küche.
Mit Champignons, Weißwein und Sahnesoße – das Original.
Mit alpinem Bergkäse und gerösteten Zwiebeln.
Knusprig mit Speck und Zwiebeln – die Schweizer Lieblingsbeilage.
Auch in der Ostschweiz beliebt – das schwäbische Heiligtum.
Was die schweizer küche unverwechselbar macht – die Grundzutaten, die in fast jedem Rezept eine Rolle spielen.
Die Grundlage des klassischen Fondue moitié-moitié.
Für Rösti, Raclette-Kartoffeln und Bratkartoffeln.
Für Zürcher Geschnetzeltes – muss zart und hochwertig sein.
Fendant aus dem Wallis – ideal für Fondue und Geschnetzeltes.
Pflicht zu Raclette und Käsefondue – die saure Begleitung.
Für Bündner Nusstorte und alpine Backwaren.
Fendant zum Käsefondue, Pinot Noir aus Graubünden zum Geschnetzelten, Heugumper-Bier in der Bergregion – die Schweiz produziert kleine, feine Weine.
Brotwürfel zum Fondue, Pellkartoffeln zum Raclette, Rösti zum Geschnetzelten, Birnenbrot in den Bündner Bergen.
Älplerchilbi, Schwingerfeste, Räbenchilbi, Sechseläuten Zürich und natürlich Skisaison – die Schweiz feiert ihre Berge das ganze Jahr.